StudiumPlus begeistert die Bundesinnenministerin

Der Leiter des ZDH, Prof. Dr. Jens Minnert (3.v.l.) und der CCD-Vorstandsvorsitzende Uwe Hainbach (4.v.r.) begrüßten Bundesinnenministerin Nancy Faeser (4.v.l.) sowie den Landtagsabgeordneten Tobias Eckert (l.) und Landtagskandidatin Jana Jeuck gemeinsam mit (v.l.) THM-Vizepräsident Prof. Dr. Jochen Frey, CCD-Hauptgeschäftsführer Christian Schreier sowie dem Campusleiter Limburg Prof. Dr. Fabian Tjon.
Der Leiter des ZDH, Prof. Dr. Jens Minnert (3.v.l.) und der CCD-Vorstandsvorsitzende Uwe Hainbach (4.v.r.) begrüßten Bundesinnenministerin Nancy Faeser (4.v.l.) sowie den Landtagsabgeordneten Tobias Eckert (l.) und Landtagskandidatin Jana Jeuck gemeinsam mit (v.l.) THM-Vizepräsident Prof. Dr. Jochen Frey, CCD-Hauptgeschäftsführer Christian Schreier sowie dem Campusleiter Limburg Prof. Dr. Fabian Tjon.

Nancy Faeser lobt das duale Studienprogramm als Instrument der Fachkräftesicherung

„Großartige Arbeit“ bescheinigte Bundesinnenministerin Nancy Faeser StudiumPlus bei einem Besuch am Campus Limburg. Die Politikerin informierte sich über das duale Studienprogramm und betonte im Anschluss an den intensiven Austausch: „Eine der besten strukturellen Voraussetzungen für eine Region ist es, eine Hochschule vor Ort zu haben.“

„Ich bin begeistert vom dualen Studium, gerade weil es so passgenau ist“, sagte sie. Der Leitende Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums Duales Hochschulstudium (ZDH), Prof. Dr. Jens Minnert, und der Vorstandsvorsitzende des CompetenceCenter Duale Hochschulstudien (CCD), Uwe Hainbach, hatten zuvor erläutert, dass StudiumPlus an seinen Standorten genau die Studiengänge anbietet, die die Unternehmen vor Ort brauchen: „Wir haben das Ohr an der Wirtschaft!“ Vizepräsident Prof. Dr. Jochen Frey stellte die Forschungsstärke der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) heraus, StudiumPlus sei bedeutsam für den Transfer.

Faeser zeigte sich beeindruckt von dem Netzwerk von über 1000 Partnerunternehmen, die sich im CCD zusammengeschlossen haben, um die Ausbildung von Nachwuchskräften zu fördern. „Wir haben der Wirtschaft der Region bereits 4.800 Absolventen zur Verfügung gestellt – die Region sähe anders aus ohne sie“, sagte Hainbach. Als Vertreter der Unternehmen im Kammerbezirk Limburg nahm IHK-Präsident Ulrich Heep an dem Treffen teil. „Es ist gut zu sehen, dass Unternehmen mit StudiumPlus Zukunft planen“, betonte die Bundesinnenministerin, „es ist wichtig, Fachkräfte in der Region zu halten.“ Die Entwicklung der Arbeitswelt und der Fachkräftemangel seien ein enorm wichtiges Zukunftsthema für die Politik.

StudiumPlus als wirksames Instrument für die Fachkräftesicherung stand im Mittelpunkt des Austauschs zwischen Bundesinnenministerin Nancy Faeser, der StudiumPlus-Spitze und Wirtschaftsvertretern, darunter IHK-Präsident Ulrich Heep.
StudiumPlus als wirksames Instrument für die Fachkräftesicherung stand im Mittelpunkt des Austauschs zwischen Bundesinnenministerin Nancy Faeser, der StudiumPlus-Spitze und Wirtschaftsvertretern, darunter IHK-Präsident Ulrich Heep.

Mit TeamMit, dem Transformationsnetzwerk für die mittelhessische Automobilindustrie, stellte CCD-Hauptgeschäftsführer Christian Schreier ein Zukunftsprojekt für StudiumPlus vor. StudiumPlus übernimmt innerhalb des vom Bundeswirtschaftsministerium mit 5,5 Millionen Euro geförderten Projekts die wichtigen Aufgaben der Qualifizierung und Weiterbildung der Automotive-Beschäftigten. Schreier sprach von einer „Blaupause“, von den TeamMit-Erfahrungen könnten in Zukunft weitere Branchen wie z.B. Banken oder Handel profitieren. Der Transformationsdruck wachse für alle.

Faeser begrüßte ausdrücklich das von Campus-Leiter Prof. Dr. Fabian Tjon dargestellte StudiumPlus-Konzept, in die Fläche zu gehen und mit sechs Außenstellen die jungen Menschen in ihrer Heimatregion zu halten. Von den Studienbedingungen mit kleinen Gruppen, intensiver Betreuung und hervorragender technischer Ausstattung war die Politikerin ebenfalls beeindruckt: „Sie haben hier wirklich tolle Bedingungen!“, sagte sie. Und auch die starken Bemühungen von StudiumPlus, Schüler und Unternehmen möglichst früh zusammenzubringen, begrüßte sie sehr: „Es ist wichtig, verschiedene Zugänge ins Berufsleben aufzuzeigen.“ Minnert erläuterte, dass StudiumPlus seinen Einsatz in Sachen Berufs- und Studienorientierung weiter verstärken werde und sich dabei keinesfalls als Konkurrenz zur Berufsausbildung verstehe – es gehe darum, den jungen Leuten Perspektiven aufzuzeigen. Etwa die Hälfte der dual Studierenden habe vor dem Studium eine Ausbildung absolviert.